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Pünklich zum frühzeitigen Frühjahr sind die beiden neuen Windräder an der Schwedenschanze auf dem Sandershäuser Berg in Betrieb gegangen und liefern fleissig und leise sauberen grünen Strom.

Wer hätte dies gedacht, wie schnell wir zu den beiden neuen Windrädern hier in Niestetal kommen würden. Dabei ist es schon länger her, dass auf unsere Initiative hin im Ausschuss Umwelt, Energie, Bau und Verkehr über das Gemeindeparlament und über die Regionalversammlung die Waldflächen des Rauhlöwer an der Schwedenschanze auf dem Sandershäuser Berg als Windvorrangflächen im Regionalplan zusätzlich ausgewiesen wurden. Noch knapp vor einem Jahr hatten dann Teile der Grünen Fraktion diese Flächen und den weiteren potentiellen Standort Am Mühlenberg  erkundet.

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Im Laufe des letzten Jahres gab es dann erhebliche landschaftliche und forstliche Eingriffe bei den Vorbereitungsarbeiten mit dem Bau von Baustraßen und der provisorischen Autobahnausfahrt für die Errichtung der beiden mächtigen neuen Windräder. Zwischenzeitlich sind die Baustraßen wieder zurückgebaut und mit Neuanpflanzungen ausgeglichen, so daß alles fast wieder normal  in diesem Wirtschafts- und Nutzwald geworden ist. Wir denken, dieser Einsatz  hat sich gelohnt und die Windräder fügen sich durchaus in den Landschaftsraum um Niestetal rum ein.

So schließt sich der Kreis mit der Nutzung für Windenergie auf  dem Sandershäuser Berg als guter Windenergiestandort, denn bereits in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts stand an der Ellenbacher Straße ein Versuchswindrad der Arbeitsgruppe Angepasste Technologie der Gesamthochschule Kassel , kurz AGAT, um mit ihren Messungen zu beweisen, dass sich Windenergienutzung auch in Nordhessen lohnen kann und wird.  Wer genau hinschaut, der Messturm steht immer noch an der Ellenbachstraße vis-à-vis der Autobahn und SMA.

MessturmEllenbachstraße